Dies und Das

Geschichte des Fertighauses im New Yorker MoMA

New York (dpa) - Vergangenheit und Zukunft moderner Fertighäuser untersucht das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) mit der Ausstellung «Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling» (etwa: Lieferung frei Haus: Fertigung moderner Wohnungen). Seit Mitte des 19. Jahrhunderts experimentieren Architekten damit, Behausungen schnell und kostengünstig herzustellen.
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Siebenstöckiges Holzhaus

Ein vom italienischen „Istituto per la Valorizazzione del Legno e delle Specie Arboree“ in Florenz (Bauholz-Institut) entwickeltes Holzhaus hat in Japan erfolgreich einen Test absolviert.
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Holz war sein Stoff

Berlin, Anfang 1929. Elsa Einstein steht mit abweisender Miene in der Tür ihrer Wohnung auf der Haberlandstraße und hört sich das seltsame Begehren des jungen Mannes an:
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3. Moderne Holzbausysteme

In den Letzten Zehn Jahren wurde so intensiv wie kaum zuvor an der Entwicklung neuer Holzbausysteme gearbeitet. Diese Entwicklung wurde vor allem von mittelständischen Betrieben aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorangetrieben. Entstanden sind dabei eine Vielfalt innovativer Systeme, die sich durch ihre spezifischen Leistungsmerkmale neue Anwendungsbereiche erschließen konnten. Neben dem wichtigen Markt der Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser gibt es heut bereits viele Projekte im Mehrgeschossigem Wohnungsbau, im Büro- und Gewerbebau, sowie Schulen und Kindergärten. Auch für das Bauen im Bestand oder bei Sonderbauten finden Holzbausysteme ihren Einsatz.

Mit dem Versuch die aktuellen Holzbausysteme in einen vergleichenden Zusammenhang zu bringen zeigt sich eine konstruktive Typologie, die von der stabförmigen Konstruktion bis zum massiven Querschnitt reicht. Ein Teil der neuen Systeme basiert heute auf dem Prinzip des Holzrahmenbaus. Hersteller von Holzwerkstoffen (Glunz), Dämmstoffen (Heraklit) oder Trägersystemen (Trust Joist) bedienen sich dieser Bauweisen und erweitern sie zum System.

Die raumbildenden Systeme basieren konstruktiv hauptsächlich auf dem Skelettbau und dem Holzrahmenbau. Die Besonderheit liegt hier in dem besonders hohen Grad der Vorfertigung. Im Bereich der rein stabförmigen Systeme (Skelettbau) finden sich derzeit nur eine geringe Anzahl von Systemanbietern. Den größten Innovationsschub gibt es im Bereich der Flächigen Systeme. Diese lassen sich nochmals in die Systeme mit zusammengesetzten Querschnitten (z.B. Lignatur) und in die mit massiven Querschnitten (z.B. LenoTec) unterteilen.

Die aktuellen Holzbausysteme sind in der Regel offene Systeme. Sie bieten eine Große Flexibilität in Bezug auf individuelle Bearbeitung und die Kombination mit anderen Systemen und zielen damit auf einen größeren Markt. Die Angebotenen Produkte können als Bauteilsystem bezeichnet werden, da sie für den Einsatz als Wand, Decke Und/oder Dach konzipiert sind.

Geschlossene Systeme sind komplett angebotene Produkte, deren Elemente oder Planung nicht ausgewechselt, beliebig ergänzt oder erweitert werden können. Sie haben den Nachteil nur einen begrenzten Markt anzusprechen.

Abb. 3-1. Holzbauweisen - Holzbausysteme
Abb. 3-1. Holzbauweisen - Holzbausysteme

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