Dies und Das

Geschichte des Fertighauses im New Yorker MoMA

New York (dpa) - Vergangenheit und Zukunft moderner Fertighäuser untersucht das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) mit der Ausstellung «Home Delivery: Fabricating the Modern Dwelling» (etwa: Lieferung frei Haus: Fertigung moderner Wohnungen). Seit Mitte des 19. Jahrhunderts experimentieren Architekten damit, Behausungen schnell und kostengünstig herzustellen.
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Siebenstöckiges Holzhaus

Ein vom italienischen „Istituto per la Valorizazzione del Legno e delle Specie Arboree“ in Florenz (Bauholz-Institut) entwickeltes Holzhaus hat in Japan erfolgreich einen Test absolviert.
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Holz war sein Stoff

Berlin, Anfang 1929. Elsa Einstein steht mit abweisender Miene in der Tür ihrer Wohnung auf der Haberlandstraße und hört sich das seltsame Begehren des jungen Mannes an:
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2.2.1 Holzspanplatte

Als wichtigster Holzwerkstoff ist vor allem die Kunstharzgebundene Holzspanplatte zu nennen.
Spanplatten bestehen aus getrockneter Holzspäne, welche vorrangig aus Holz besteht, welches aus Durchforstungen stammt. Dieses so genannte Schwachholz wird zerkleinert und beleimt, bevor es in einer Presse zu einer Platte gepresst wird. Für die Oberfläche werden feine Späne verwandt, für die Mittellage kommen gröbere Späne zur Verwendung. Für die Verleimung kommen verschiedene Leimsysteme in Frage. Die Platten werden abhängig von der gewünschten Festigkeit und Feuchtebeständigkeit klassifiziert:

Klassifizierung

 

V 20

Harnstoff-Formaldehyd-Harz Verleimung, für Innenräume, nicht feuchtebeständig

V 100

Phenol-Formaldehyd-Harz-gebundene Platten, für Feuchträume

V 100 G

Phenol-Formaldehyd-Harz-gebundene Platten, für Nassräume, gegen Pilzbefall mit einem Holzschutzmittelwirkstoff geschützt

Andere Leimsysteme, wie das Melamin-Formaldehyd-Harz oder das Diphenyl-Methan-Diisocyanat (MDI), haben wegen ihrer technologischen Eigenschaften bzw. aufgrund der höheren Produktionskosten geringere Bedeutung.


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